Brian Duffy in Florenz
Kommen Sie nach Florenz und genießen Sie den Frühling in dieser wunderschönen Stadt Italiens. Das Museo Nazionale Alinari della Fotografía (MNAF) präsentiert die erste vollständige Retrospektive über Brian Duffy, den Mann, der die Modefotografie revolutionierte.

Die erste große Exposition über die Arbeit von Brian Duffy (1933-2010), des legendären britischen Fotografen, eröffnet das Programm 2012 des MNAF. Nach dem großen Erfolg in der Idea Generation Gallery in London findet jetzt die Prämiere in Italien statt.
Duffy ist berühmt für seine zahlreichen Aufnahmen der „Swinging London“ Kultur sowie seine Portraits von Musikern, Schauspielern und Models.
Auf dem Gipfel seiner Karriere, im Jahre 1979, beschloss Duffy, sich von der Fotografie abzuwenden und zündete einen Großteil seiner fotografischen Werke im Garten seines Hauses an. Nach vielen Jahren der Suche in Archiven und Publikationen der ganzen Welt gelang es seinem Sohn Chris, 160 Fotografien zusammenzutragen. Die Zusammenstellung der repräsentativsten, kuriosen und bisher unveröffentlichten Bilder ergibt einen wahrhaftigen ikonographischen Katalog der Kultur der 60er und 70er Jahre: das legendäre Hollywood, in welchem Michael Caine und Sidney Poitier die Hauptrolle spielten, die großen Rockstars John Lennon, David Bowie und Debbie Harry, die Schönheit jener Jahre dargestellt von Jean Shrimpton und Joanna Lumley, die literarische Legende William Burroughs, und viele mehr.
Heute kann eine Auswahl von 80 Fotografien, inklusive der von Chris Duffy zurück gewonnenen, in einer einzigartigen Ausstellung in Florenz bewundert werden, die im wahrsten Sinne des Wortes wie Phönix aus der Asche empor stieg.
Die ausgestellte Sammlung von Werken stärkt die Rolle Duffys in der britischen Fotografie als Mitglied der berühmten „Black Trinity“ (mit David Bailey und Donovan Terence), das Trio, welches die visuelle Sprache des „Swinging London“ in den sechziger Jahren definierte.
In „Harper ‘s Bazaar” bis hin zur „Vogue” wurden die sechziger Jahre durch erinnerungswürdige Fotografien verewigt. Während seiner Karriere als Fotograf arbeitete Duffy mit Zeitschriften wie „Glamour“, „Esquire“, dem „Town Magazine“, „Queen Magazine“, „Elle“, „The Observer“, „The Times” und „The Daily Telegraph” zusammen. Auch viele Musikstars ließen sich von ihm ablichten: The Shadows, The Hollies, Jane Birkin, Black Sabbath, Frankie Miller, Marianne Faithfull, Blondie, John Lennon und Paul McCartney.
Ab 1957, als Duffy anfing, als Modefotograf für die British Vogue zu arbeiten, erstellte er zahlreiche Portraits von vielen Künstlern aus den Bereichen des Films, der Musik, der Werbung, der Mode und der Literatur. Von ihm stammt das Cover des Albums „Aladdin Sane” (1973), welches die Pop Ikone David Bowie mit einem Blitz im Gesicht zeigt. Ebenfalls von Duffy stammen die Titelbilder zu „The Lodger” (1979) und „Scary Monsters” (1980).
Im Jahre 2009 kehrte Duffy, angetrieben durch seinen Sohn, für kurze Zeit zur Fotografie von Portraits und Themen aus den frühen Jahren seiner Karriere zurück. 2010 drehte BBC eine Dokumentation über ihn, die den Titel „The man who shot the Sixties” trug.
Das Museum ist jeden Tag von 10:00 bis 19:30 Uhr geöffnet, mittwochs Ruhetag. Es befindet sich an der Piazza Santa Maria Novella 14A rosso, Florenz.
Für mehr Informationen besuchen Sie die offizielle Website der Ausstellung: http://www.mnaf.it/mostre.php
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